Metallbau

Konstruktionstechniker/-innen findet man heute meist auf der Baustelle oder am Computer. Vom Vordach bis zur Großbaustelle auf dem Flughafen, das Bushäuschen um die Ecke, Treppen und Geländer, schwimmende Häuser, selbst Ökohäuser: Ohne Metall kommt moderne Architektur nicht aus. Als Konstruktionstechniker/in lernst Du die Metallbearbeitung von der Pike auf. Nicht Muskelkraft entscheidet: Es geht um Präzision und Geschick. Die modernen Maschinenparks, die Dir in der Werkstatt schwere Arbeit abnehmen, brauchen vor allem einen findigen Kopf, der Spaß hat, mit dem Computer zu arbeiten, in 3-D zu denken und Werkzeuge oder Bauteile herzustellen und in Bewegung zu setzen. Teamgeist und Kreativität sind im Metallbau sehr gefragt. Wenn Du hier Karriere machst, musst Du Dich nicht um die Zukunft sorgen. Metallbauer sind in Deutschland und weltweit begehrt.

Du magst alles, was vier Räder hat? Je größer desto lieber? Dann bist Du beim Nutzfahrzeugbau richtig. In den Werkstätten der Nutzfahrzeugbauer werden aus normalen Trucks Spezialfahrzeuge. Hier lernst Du alles über die Riesen der Landstraße und andere Nutzfahrzeuge. Im Nutzfahrzeugbau werden neue und spezielle Karosserien geschweißt, Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten hergestellt, gewartet und repariert. Aus Stahl- bzw. Nichteisenmetallblechen und -profilen. Du lernst, Metalle zu bearbeiten, zu schweißen und zu vernieten und wie man hydraulische, pneumatische und elektrische bzw. elektronische Systeme und Anlagen installiert und wartet: vom Antiblockiersystem für Lkw-Bremsanlagen bis zu Ladeeinrichtungen für Lieferfahrzeuge. Von Dir wird Sorgfalt erwartet – denn Deine Arbeit muss sich im Straßenverkehr und beim Gebrauch bewähren. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Von der Kunst bis zum Gebrauchsobjekt: Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel oder Feuerstellen – alles, was aus den vielen Metallverbindungen an Schönem und Nützlichem geschmiedet, gebogen, gehämmert oder geschweißt werden kann, kommt aus den Werkstätten von Metallgestalter/-innen. Als Metallgestalter arbeitest Du mit Architekten, Bauherren und Künstlern zusammen, bist Designer oder selbständige/r Kunstschmied oder Künstlerin. Nicht die Kraft alleine entscheidet über den Erfolg. Es kommt auf Geschick, Technik, Kreativität und Deine Persönlichkeit an. Auch Frauen sind in diesem Beruf sehr erfolgreich. Die Ausbildung zum Metallgestalter dauert 3,5 Jahre. Wer dann weiterlernen will, spezialisiert sich als Restaurator/-in oder bildet sich im Bereich Kunst und Design weiter.

Metall ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Von Computerbauteilen über Haushaltsgeräte und Kraftfahrzeuge bis zu Containerschiffen. Und für alles gibt es den passenden Beruf. Bei der Ausbildung zur Fachkraft im Bereich Konstruktionstechnik lernst Du im Metall- oder Stahlbau Teile nach Maß herzustellen. Du arbeitest in Werkstätten und auf Baustellen. In der Fachrichtung Zerspanungstechnik lernst Du mit mechanischen oder computergesteuerten Fräs-, Schleif- und Drehmaschinen Metallteile herzustellen, von der kleinsten Schraube bis zum großen Maschinenbauteil. Egal für welche Fachrichtung Du dich entscheidest. Du solltest keine Scheu vor moderner Technik haben. Denn der Umgang mit Maschinen gehört zu Deinem Alltag. Oft kommt es dabei auf den Hundertstelmillimeter an. Es ist wichtig, dass Du ein gutes Grundverständnis für Mathematik und Physik mitbringst. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist mit einer Zwischenprüfung durchzuführen. Wenn Du anschließend weiter machen möchtest, stehen Dir alle Karrierechancen im Metallhandwerk offen.

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