Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Bei den sogenannten ausbildungsbegleitenden Hilfen handelt es sich um eine staatliche Unterstützungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit. Sie soll dazu dienen, vorhandene Ausbildungsprobleme abzubauen und einen drohenden Ausbildungsabbruch zu verhindern.

Die abH können für Jugendliche, die sich in einer betrieblichen Ausbildung oder in einer Einstiegsqualifizierung befinden, in Anspruch genommen werden. Dabei können der unterstützungsbedürftige Jugendliche selber sowie der ausbildende Betrieb die abH bei der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter anfragen.

Das konkrete Förderangebot richtet sich jeweils nach dem Einzelfall. Die notwenigen Unterstützungsleistungen werden in enger Abstimmung mit dem Betrieb, der Berufsschule und dem Jugendlichen identifiziert. Die Unterstützungsangebote werden im Auftrag der Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter bei qualifizierten Bildungsträgern durchgeführt.

Die Angebote finden als Einzelunterricht oder in Kleingruppen und je nach Bedarfslage in einem zeitlichen Rahmen von 3-8 Stunden wöchentlich statt. Dabei erfolgt der abh-Unterricht in der Regel außerhalb der Arbeitszeit. Die anfallenden Kosten werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.

Wenn die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, kann die abH von Ausbildungsbeginn bis zum Ausbildungsende bzw. während der gesamten betrieblichen Einstiegsqualifizierung in Anspruch genommen werden. Die Förderung muss jeweils jährlich neu beantragt werden.

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